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22.05.2013
In der Betrachtung eines ganzen Konjunkturzyklus mit Auf- und Abwärtsphasen seit 2003 waren Trendfolgefonds deutlich besser als der breite Aktienmarkt. Das schreibt die smart-invest in einer Pressemeldung: Trendfolger weisen damit nachweisbar bessere Ergebnisse auf als andere häufig eingesetzte Auswahlstrategien für Investments.
Investmentfonds, die mit systematischen Ansätzen Trends verfolgen, hatten 2011 in den meisten Fällen keinen Ertrag erwirtschaftet. Ein Portfolio aus fünf marktführenden Trendfolge-Fonds, darunter der smart-invest HELIOS AR, hatte im vergangenen Jahr rund zehn Prozent eingebüßt. „Diese Phasen wird es immer wieder geben, dass die Bewegungen am Aktienmarkt nicht optimal mit Trendfolgestrategien ausgenutzt werden können“, sagt Arne Sand, Fondsmanager des smart-invest HELIOS AR, der einen systematischen Trendfolgeansatz mit aktiver Risikosteuerung verfolgt. In der extrem volatilen Aufwärtsphase im ersten Halbjahr 2011 waren die Trends zu kurz, um zu einem Mehrwert zu führen. Der Aktiencrash im August vergangenen Jahres im Zuge der Euro-Krise hatte zu Verlusten geführt. Jedoch waren diese drastisch geringer als im Gesamtmarkt, da das Risikomanagement weitere Einbußen verhinderte. Die Entwicklung der Trendfolgestrategien 2011 ist aber nur eine Momentaufnahme, betont Sand. Betrachtet man einen ganzen Zyklus mit Auf- und Abwärtsphase an den Aktienmärkten seit 2003, dann sieht das Ergebnis ganz anders aus. In der Phase zwischen 2003 bis Anfang 2012 hat ein Portfolio aus denselben Trendfolgefonds, die im vergangenen Jahr keinen Ertrag generieren konnten, einen deutlichen Mehrwert über den breiten Aktienmarkt erzielt. Der smart-invest HELIOS AR hat sich seit der Übernahme des Fondsmanagements durch smart-invest Mitte 2003 rund 65 Prozent besser als der breite Aktienmarkt entwickelt, gemessen am MSCI Welt-Aktienindex. Fondsmanager Sand vergleicht dies mit dem Unterschied zwischen Wetterkapriolen und grundsätzlichen Klimaveränderungen. „Nach ein paar frostigen Nächten wird schnell in Frage gestellt, ob der Klimawandel tatsächlich stattfindet – die schrumpfenden Gletscher und schwindenden Eispanzer der Antarktis lassen aber keine Zweifel darüber aufkommen“, sagt Sand. Auf die Fondsstrategie übertragen heißt dies: Trendfolgefonds folgen dem langfristigen Klimawandel, auch wenn kurzfristige Wetterphänomene anders ausfallen als gedacht. Die Vorteile der Trendfolgestrategien zeigen sich noch deutlicher, wenn man Alternativen vergleicht, um geeignete Fonds für eine Kapitalanlage zu bestimmen. Häufig werden Fonds-Ratings von unabhängigen Analysehäusern für eine Auswahl herangezogen. Jedoch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein internationaler Aktienfonds mit einem guten Rating in den kommenden drei Jahren besser abschneidet als ein schlechter eingestufter Vertreter nur bei etwa 50 Prozent. Dies wurde auf Basis von Daten renommierter Analysehäuser in mehreren Zeiträumen bestätigt. „Salopp gesagt, wäre es genauso erfolgreich, die Fondsauswahl per Münzwurf zu bestimmen“, sagt Fondsmanager Sand. Dagegen haben Trendfolgestrategien langfristig ihren Mehrwert unter Beweis gestellt. zurück zur Übersicht | nächste Kurzmeldung |
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